Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Identität wieder geben.


Beitragsseiten

21. Lutz Hartmann

ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass es auch in Moers Stolpersteine für Opfer der Kranken- und Behindertenmorde des NS-Regimes gibt. Einzelheiten zu einzelnen Fällen können Sie in der Wikipedia in der https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Moers nachlesen. Auch die Zahl der verlegten Stolpersteine könnte man anpassen. Es sind mittlerweile mehr als 69.000 (Stand Mai 2018)
Im Übrigen möchte ich mich für diese Seite und die Arbeit, die Sie sich damit machen, bedanken. Einer Veröffentlichung der Bilder der Moerser Stolpersteine, die ich in den letzten vier Jahren alle selbst gemacht habe (siehe den Nachweis jeweils in der Wikipedia), stimme ich ausdrücklich zu.

22. Monika Judek

23. Barbara Kubina

24. Dieter Bukow

25. Veit Böhnke

als ökumenisches Seelsorgeteam des Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee haben wir dieses Jahr die Einweihung eines Gedenksteins auch für die im Rahmen der T4-Aktion deportierten Patient*innen/Bewohner*innen organisiert. Bis dahin war es uns trotzdem nicht gelungen, genaue Zahlen, konkrete Namen und weitere Angaben zu den deportierten Patient*innen/Bewohner*innen in Erfahrung zu bringen. Aktuell wissen wir auch nicht, wohin diese Patient*innen/Bewohner*innen deportiert wurden.
Im Krankenhaus und beim Krankenhausträger sind auch auf Nachfrage und eigene Nachforschung hin keine Unterlagen auffindbar, die dazu etwas aussagen könnten.

Veit Böhnke
Evangelischer Pfarrer
Seelsorge
Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee
Gartenstr. 1, 13088 Berlin
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26. Margit Nowak

27. Reinhard Krause

28. Günther Glasze

Hallo und guten Tag, als ich ein kleiner Junge war, nahm mlch meine Oma mit auf den Friedhof und zeigte mir das Grab ihrer 3 Brüder. Sie sagte, dass sie im Krieg abgeholt undals Asche im Karton wieder zurückgeschickt wurden.
Die Brüder waren taubstumm. Ich hab mich lange davor gefürchtetauch abgeholt zu werden. Àlles geriet in Vergessenheit bis ich vor 2 Jahren im ZFP Reichenau War und dort ein Denkmal für die Euthanasie Opfer sah. Ich hab seitdem trotz Depressionen geforscht und die Namen der Brüder herausgefunden. Ich möchte gerne für Sie Stolpersteine verlegen lassen

29. Silke Lehsten

ich bin Hobby-Ahnenforscher und blättere diverse Kirchenbücher durch. Dabei habe ich ein paar Geburts-Urkunden gefunden, wo als Nebenvermerk "gestorben in Chelm II." steht.
Gerne würde ich Ihnen diese Urkunden schicken, damit sie nicht verloren gehen.

30. Dr. Wolfgang Vorwerk - Opfer des Nationalsozialismus aus 97816 Lohr a.Main

31. Thomas Beck, Auszug von der Homepage des Heimatvereins Datterode

32. Dr. Sigrun Bennemann, Informationen zu Ihrer Großtante Alfrede Thode, geb. Klopfer

33. Hubert Mitter, Author des Buches linzen - Begegnungen auf meinem Weg ins Gas

34. Dr. Sigrun Bennemann (Psychiaterin) aus Marburg

ich habe meine Geroßtante im Bundesarchiv gefunden. Sie wurde Opfer der Euthanasie. Sie hieß Alfrede Thode, geb. Klopfer. Ich habe ihre Akte angefordert und habe auch ein Foto von ihr. Sie wurde am 20.05.1941 von der Heilanstalt Neustadt (Schleswig Holstein) in die Tötugsanstalt Bernburg verbracht und muss nach den Ausführungen von Friedrich Ernst Struwe ("Die 'Aktion T4' und die Landesheilanstalt Neustadt in " in "Euthanasie"-Verbrechen - "Beiträge", Heft 17) noch am gleichen Tage ermordet worden sein. In ihrer Krankenakte ist der Vermerk am 20.05.1941: "verlegt in eine andere Anstalt als ungeheilt". Am gleichen Tag wurde der erste Abtransport nach Bernburg durchgeführt.
Meine Großtante war die Frau eines Kaufmanns aus Kiel und ist mit 30 Jahren psychisch erkrankt. Die Diagnose lautete "Katatonie". In der Familie gibt es aber eine Stoffwechselerkrankung (akut intermittierende Porphyrie), die meine Großmutter weitervererbt hat. Es ist deshalb naheliegend, dass meine Großtante auch daran litt. Es kann bei dieser Krankheit auch zu psychischen Störungen bis zu Psychosen kommen. Auch wird in der Krankenakte über Leibschmerzen berichtet,das ebenfalls ein typisches Symptom für diese Erkrankung ist. Der Ehemann hat sich offenbar liebevoll um sie gekümmert und sie häufiger in den Urlaub nach Hause geholt. sie wurde mit 49 Jahren ermordet.
Ich würde gerne für die Webseite das Foto von meiner Großtante schicken, um auch ihr Gedenken zu erhalten.

in der Anlage übersende ich Ihnen einen Beitrag mit Bildern über unsere Erinnerungs- und Gedenkstätte Domjüch. Vielleicht können Sie diesen ja auf Ihrer Internetseite integrieren.

 35. Reinhard Simon

Ich würde, natürlich mit Ihren Einverständnis, unter Ihrer Rubrik Gedenkstätten unsere Geschichte und die jetzt bei uns existierende Erinnerungs- und Gedenkstätte Domjüch (siehe auch Blog.gedenkort-t4.eu; Archiv Juli 2016) übermitteln wollen. Den Beitrag würde ich Ihnen zusenden

Wenn Sie möchten, könnte ich Ihnen auch für das Online-Gedenkbuch die Namen der uns bekannten Euthanasieopfer der Domjüch zusammen stellen und übermitteln.

Der Deutsche Bundestag gedachte am 27.01.2017 (Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus) zum ersten Mal nach über 70 Jahren der über 300.000 Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus.

 

Letzte Ergänzung der Webseite 13.06.2019

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