Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Identität wieder geben.


Elise Sommer, geb. am 28. September 1910 in Breitenberg, zuletzt wohnhaft in Göttingen, wurde zu einem unbekannten Datum in die Anstalt Göttingen aufgenommen. Von dort wurde sie am 29.04.1941 in die „Zwischenanstalt“ Weilmünster verlegt. Frau Sommer wurde am 13. Juni 1941 in einem Transport mit 99 weiteren Patienten nach Hadamar gebracht und ermordet. Offiziell wurde der 24.06.1941 als Todesdatum mitgeteilt. 

externer LinkDie Opfer

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden mit dem Ziel der Vernichtung „lebensunwertes Leben“ mehr als 350.000 Menschen zwangssterilisiert. Bis zu 6000 Frauen und ungefähr 600 Männer starben an den Folgen der Eingriffe, mehr als 300.000 weitere starben in den „Euthanasie“-Programmen.

Hier finden sich einige der oft kurzen Lebens- und Leidensgeschichten von Opfern der Euthanasie. Es sind erschütternde Berichte, in mühevoller Kleinarbeit recherchiert von Journalisten, Historikern und zunehmend auch Angehörigen im Rahmen der Familienforschung.

Jede einzelne Geschichte ist es Wert, gelesen zu werden, denn hinter ihnen steckt das Schicksal von Menschen, die gequält und ermordet wurden. Die Geschichten geben stellvertretend auch den vielen anonymen Opfern ein Gesicht.

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