Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Identität wieder geben.


Neueste Initiativen

linzen - Begegnungen auf meinem Weg ins Gas

Autor: Hubert Mitter; (ISBN 978-3-200-06377-8)

linzen = einen Patienten zur „Desinfektion“ nach Linz verlegen Interner Code des Anstaltspersonals und eingeweihter Personen der Heil- und Pflegeanstalten in der Ostmark (= Österreich) für die Vergasung von Patienten in Schloss Hartheim bei Linz

 

Der Roman handelt von der jungen Salzburgerin Rosa Lieb, die unschuldig in die Mühlen des NS-Euthanasieprogrammes gerät. Diese berührende Geschichte zeigt ganz aktuell, wie gefährlich es ist, wenn der Staat einen zu großen Zugriff auf unser persönliches Leben erhält.

Rosa Lieb war ein guter Mensch. Sie hatte nur einen großen Fehler: Rosa war Epileptikerin. Vor gar nicht langer Zeit kam das einem Todesurteil gleich.

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Behindertenbeauftragter gedenkt „Euthanasie“-Opfer

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, hat zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zu mehr Achtsamkeit im Umgang mit Menschen mit Behinderungen aufgerufen.

„Mit unserem Gedenken wollen wir an die Opfer der ‚Euthanasie’-Morde und ihre Angehörigen erinnern, aber auch Geschichte als Mahnung begreifen“, sagte Dusel gestern in Berlin. Es sollte denjenigen klar entgegengetreten werden, „die den Nationalsozialismus verharmlosen, relativieren oder gar leugnen, denn damit verhöhnen sie die Opfer“.

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Der Atlas der seltsamen Häuser und ihrer Bewohner

Plötzlich steht da ein Haus: Eine gigantische Burg aus weissem Holz, errichtet von einem New Yorker Kunstsammler und Finanzspekulanten, der 700 Millionen Dollar veruntreut hat. Oder eine Halbkugel aus Beton, die ein Filmregisseur für sich und seine Geliebte auf einer Steilküste in Sardinien aufgestellt hat. Ein Haus in Kenia, vor dem ein begabter Maler erschossen wird. Eine Hütte in Mexiko, in die sich ein amerikanischer Ex-Banker nach den Anschlägen vom 11. September zurückgezogen hat.

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Suche nach Patientenakten auch online

Das Bundesarchiv erleichtert Recherche nach Opfern der NS-"Euthanasieverbrechen". Die rund 30.000 Krankenakten von Opfern der NS-"Euthanasie" und ist nun auch beim Bundesarchiv über eine Datenbank erschlossen, die unter anderem Namen, Geburtsdaten und Anstaltsorte zu den Opfern der Tötungsverbrechen enthält. Diese Informationen stellt das Bundesarchiv jetzt auch online bereit.

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Mahnmal für die Euthanasie-Opfer

Auf dem Stadtfriedhof  Braunschweig, Gräberfeld 1c, findet am Donnerstag, 31. Mai, um 18 Uhr die Einweihung eines Mahnmals für Euthanasie-Opfer der NS-Zeit statt. Eine Projektgruppe der Gedenkstätte Friedenskapelle hat die Errichtung dieses Gedenkortes vorbereitet

Die Idee zum Mahnmal entstand im Rahmen einer Schülerausstellung zum Thema NS-"Euthanasie" in der Gedenkstätte Friedenskapelle. Sie trug den Titel "Hingesehen - Weggeschaut" . In der Gedenkstätte gibt es "Totenbücher", in denen die Namen von "Euthanasie"-opfern verzeichnet sind, deren Urnen in den 1940ern auf einem Urnenfeld des Braunschweiger Friedhofs anonym beigesetzt wurden.

Eine Arbeitsgruppe  hat im Anschluss die Idee der Ausstellung zum Grauen Bus aufgegriffen und konkrete Vorstellungen zu Form, Material und Beschriftung eines Mahnmals entwickelt. Es wird eine Glasstele aufgestellt werden. Auf der Stele werden voraussichtlich 27 Namen aufgelistet sein mit Geburts- und Todesjahr. Hinter der Stele werden im Halbkreis Pflöcke mit je einer Lichtkugel für jeden Ermordeten aufgestellt. Die Seelen der Ermordeten stehen dem Betrachter dann sozusagen im Halbkreis gegenüber, und die Glasstele ist die "Trennung" zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Unter der Liste der Namen wird der Talmud-Spruch der Stolpersteine stehen - "Ein Mensch ist erst vergessen,...". Eine Erörterungstafel (in Standardsprache und Leichter Sprache) wird zusätzlich am Eingang zum Urnenfeld aufgestellt.

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Denkmal

Stolpersteine

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