Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Identität wieder geben.


Incorrect string value: '\xF4\x8C\xA5\x9E\xCA\xBF...' for column 'textvalue' at row 19

Toni EßingToni Eßing wurde 1903 bei Rheine/Emsland geboren. Sie war die Tochter eines Gutsbesitzers. 1930 wurde sie erstmalig in eine Kureinrichtung in Ahrweiler eingewiesen und kam 1931 in die Provinzialheilanstalt Münster. Die Diagnose lautete Jugendirresein, später dann Schizophrenie. Ihr ein Jahr jüngerer Bruder, Josef E., wurde 1937 ebenfalls in die Provinzialheilanstalt Münster eingewiesen.
Für Toni Eßing. wurde 1940 anlässlich der Erfassung im Rahmen der "T4-Aktion" der Meldebogen ausgefüllt. Die Einstufung als "brauchbare Arbeiterin" bewahrte sie vermutlich vor dem Tod in der Hadamarer Gaskammer.
Toni Eßing wurde mehrfach einer Cardiazolschocktherapie unterzogen. Allerdings trat keine Verbesserung ihres Zustandes ein.
Sie wurde am 29. Juni 1943 nach Weilmünster verlegt und von dort am 29. September 1944 nach Hadamar. Ihr Tod ist für den 30. Oktober 1944 in Hadamar beurkundet.
Ihr Bruder wurde über die Landesheilanstalt Eichberg nach Hadamar verbracht und verstarb dort angeblich an Marasmus (Verfall) am 13. Dezember 1943.

 

Quelle:

[1] Gedenkstätte Hadamar [Stand: 28.07.2015]

 

überarbeitet am 22.01.2021

Karte

Denkmal

Stolpersteine

In's Gesicht sehen

Aufarbeitung

Unterstützer

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.