geb. 1911 in Malsch befand sich ab 1938 in der Heil und Pflegeanstalt Emmendingen. Mit dem Transport am 15. Juli 1940 gelangte er von dort nach Grafeneck wo er noch am gleichen Tage ermordet wurde.
Den Angehörigen und dem Katholischen Pfarramt wurde mitgeteilt, dass Alfons Ernst am 27. Juli 1940 in der Heilanstalt Hartheim bei Linz an Nierenentzündung verstarb. Diese Daten waren wie üblich durch ein eigens in Grafeneck eingerichtetes Standesamt gefälscht worden. Seine Asche wurde am 21. August 1940 auf dem Friedhof Malsch beigesetzt.

Quelle:

[1] Stolpersteine zur Erinnerung an ermordete Juden und Euthanasieopfer [Stand 03.02.2019]