Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Identität wieder geben.


Bei Alfred zeigten sich in seinem 15. Lebensjahr verstärkte Anzeichen eines Gemüts-leidens. Nach einem Aufenthalt in der Charité wurde er in die Landes-irrenanstalt Neuruppin eingewiesen. Doch seine Mutter holte ihn wieder nach Hause. Alfred wurde entmündigt und auf Antrag der Nervenheilanstalt Bernau, in die er mehrfach eingewiesen wurde, unfruchtbar gemacht. Im Februar 1941 wurde Alfred in die Jakoby`schen Anstalten Sayn bei Koblenz gebracht. Aus dieser Heilanstalt wurden von März bis November 1942 fast 600 jüdische Frauen und Männer in Vernichtungslager im Ostens deportiert. 

externer LinkDie Opfer

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden mit dem Ziel der Vernichtung „lebensunwertes Leben“ mehr als 350.000 Menschen zwangssterilisiert. Bis zu 6000 Frauen und ungefähr 600 Männer starben an den Folgen der Eingriffe, mehr als 300.000 weitere starben in den „Euthanasie“-Programmen.

Hier finden sich einige der oft kurzen Lebens- und Leidensgeschichten von Opfern der Euthanasie. Es sind erschütternde Berichte, in mühevoller Kleinarbeit recherchiert von Journalisten, Historikern und zunehmend auch Angehörigen im Rahmen der Familienforschung.

Jede einzelne Geschichte ist es Wert, gelesen zu werden, denn hinter ihnen steckt das Schicksal von Menschen, die gequält und ermordet wurden. Die Geschichten geben stellvertretend auch den vielen anonymen Opfern ein Gesicht.

Karte

Denkmal

Stolpersteine

In's Gesicht sehen

Aufarbeitung

Unterstützer

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok