Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Identität wieder geben.


Anton Friedrich geb. 21 .03. 1915, Kurt, geb. nicht bekannt und Karl Wolf. geb.01.11.1921 alle geboren in Wangen am See. Alle 3 waren taubstumm. Alle 3 waren in der Heil- und Pflegeanstalt Herten und wurden am 20.08.1940 nach Emmendingen verlegt.
Kurt und Anton Friedrich Wolf sind auf der Transportliste vom 06.09.1940 nach Grafeneck. wo sie noch am selben Tag ermordet wurden.
Karl Wolf steht zwar auf keiner Liste, wurde aber nach Erzählungen meiner Oma auch ermordet.

Quelle:

[1] Günther Glasze

externer LinkDie Opfer

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden mit dem Ziel der Vernichtung „lebensunwertes Leben“ mehr als 350.000 Menschen zwangssterilisiert. Bis zu 6000 Frauen und ungefähr 600 Männer starben an den Folgen der Eingriffe, mehr als 300.000 weitere starben in den „Euthanasie“-Programmen.

Hier finden sich einige der oft kurzen Lebens- und Leidensgeschichten von Opfern der Euthanasie. Es sind erschütternde Berichte, in mühevoller Kleinarbeit recherchiert von Journalisten, Historikern und zunehmend auch Angehörigen im Rahmen der Familienforschung.

Jede einzelne Geschichte ist es Wert, gelesen zu werden, denn hinter ihnen steckt das Schicksal von Menschen, die gequält und ermordet wurden. Die Geschichten geben stellvertretend auch den vielen anonymen Opfern ein Gesicht.

Karte

Denkmal

Stolpersteine

In's Gesicht sehen

Aufarbeitung

Unterstützer

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok