Claus Beeck (* 28. Januar 1940 in Bergedorf; † 1944 in Idstein) war ein Opfer der nationalsozialistischen Kinder-Euthanasie. Claus Beeck, der an einem leichten Hydrocephalus litt und in seiner körperlichen und geistigen Entwicklung zurückgeblieben war, wurde im Mai 1941 im Alter von einem Jahr in die Alsterdorfer Anstalten eingewiesen. Aus einem Eintrag in seiner Krankenakte hervor, dass Fortschritte in seiner Entwicklung festzustellen waren. Trotzdem wurde er nach den schweren Bombenangriffen auf Hamburg im Juli/August 1943 (Operation Gomorrha) am 7. August 1943 mit weiteren 127 Männern und Jungen in den Rheingau verbracht und zusammen mit 51 Jungen in die Heilanstalt Kalmenhof in Idstein verbracht. Dort wurde er 1943 oder 1944 ermordet.