Elisa R. war Näherin und Haushaltshilfe. 28.3.1939 endgültige Einweisung in die Heil- und Pflegeanstalt Erlangen.
Laut Krankenakten benimmt sie sich immer wieder auffällig. Sie sei rauflustig, frech und anmaßend, mache sich an die Männer heran und lasse sich Zigaretten geben. Sie wird mehrfach auf eine Strafstation verlegt.
Letzter Akteneintrag vom 3.11.1940:
„Die Kranke ist nun doch nicht wie beabsichtigt mit dem Transport mitgekommen. Sie führt sich, nachdem dieses drohende Moment überwunden ist, wieder sehr ungebührlich auf.“
22.11.1940 Transport in die Tötungsanstalt Hartheim