Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Identität wieder geben.


12.12.1904 in Mosel geboren, evangelisch-lutherische Konfession, landwirtschaftlicher Arbeiter, wegen Diebstahl kam er ins Gefängnis, wegen Brandstiftung erhielt er 8 Jahre Zuchthaus, er wurde in die Landes-Heil und Pflegeanstalt Waldheim wegen Verdachts auf Schizophrenie gebracht, die Ärzte bescheinigten diese Diagnose und das war sein Todesurteil.
7.2.1940 wurde er in eine unbekannte Anstalt verlegt, d. h. er wurde nach Pirna-Sonnenstein zur Vergasung transportiert

Quelle:

[1] Schülerprojekt des Clara-Wieck-Gymnasiums, http://www.euthanasie-ausstellung.de/index.php?site=krimminelle_psychiatrisiert [Stand 01.02.2019]

externer LinkDie Opfer

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden mit dem Ziel der Vernichtung „lebensunwertes Leben“ mehr als 350.000 Menschen zwangssterilisiert. Bis zu 6000 Frauen und ungefähr 600 Männer starben an den Folgen der Eingriffe, mehr als 300.000 weitere starben in den „Euthanasie“-Programmen.

Hier finden sich einige der oft kurzen Lebens- und Leidensgeschichten von Opfern der Euthanasie. Es sind erschütternde Berichte, in mühevoller Kleinarbeit recherchiert von Journalisten, Historikern und zunehmend auch Angehörigen im Rahmen der Familienforschung.

Jede einzelne Geschichte ist es Wert, gelesen zu werden, denn hinter ihnen steckt das Schicksal von Menschen, die gequält und ermordet wurden. Die Geschichten geben stellvertretend auch den vielen anonymen Opfern ein Gesicht.

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