Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Identität wieder geben.


Georg Piel lebte an der Hegerstr. 32 zusammen mit seiner Frau Frida Piel, geb. Gees. Seine Eltern waren Heinrich Piel, Arbeiter, geb. 11.6.1871 in Osnabrück, und Wihelmine Piel, geb. Bodenstein, die am 23.1.1870 in Engter geboren wurde. Georg Piel war das jüngster Kind der sieben Geschwister. Der Vater Heinrich starb bereits mit 37 Jahren am 17.12.1908. Die Witwe Frida Piel war seit dem 11. Juli 1916 bei Boos, Langestr. 99, gemeldet. Georg Piel wurde am 12. Juni 1932, zum dritten Mal, mit 30 Jahren in die "Provinzial Heil- und Pflegeanstalt Osnabrück" aufgenommen. Er war zurückgekommen von einem dreimonatigen Urlaub. Am 22. April 1941 wurde er in die "Heilanstalt" Eichberg "überwiesen". Von dort wurden die Patienten in die Tötungsanstalt Hadamar deportiert. Georg Piel war erst 38 Jahre alt, als man ihn dort ermordete. 

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