Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Identität wieder geben.


Gerda Wild wurde am 21. Mai 1940 in Stuttgart Zuffenhausen geboren. Ihr Vater war Bauarbeiter. Ihre Schwester berichtet: “Sie war a ganz liebs Mädele”. Gerda konnte mit 3 Jahren noch nicht sprechen, aber sich verständlich machen und ihre Bedürfnisse ausdrücken, zum Beispiel, wenn sie Zucker auf ihren Schnulli haben wollte.
Als ihre 6jährige Schwester am 21.9.1943 aus der Schule kam, war Gerda verschwunden. Die Mutter berichtete, dass eine Krankenschwester gekommen sei und die Kleine mitgenommen habe. Der Vater meinte am Abend: “hättst sie ihr net mitgebbe”.
Doch die Nazi-Ärzte ließen den Eltern keine Entscheidungsfreiheit, ihr Kind bei sich zu behalten. Der damals üblichen Praxis folgend wurde Gerda in die sog. "Kinderfachabteilung" der Heilanstalt Eichberg eingewiesen. Nach wenigen Tagen kam die Nachricht, Gerda sei an einer Lungenentzündung gestorben. 

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