Über das Leben von Heinrich Funke ist nur wenig bekannt. Laut den Meldedaten zog er am 31.03.1919 nach Osnabrück. Zuvor war er in der Strafanstalt Brock-Westbevern gemeldet. Am 03.12.1919 befand er sich in Untersuchungshaft in Osnabrück. Der nächste Eintrag besagt, das er am 13.04.1922 von Hamm in Westfalen nach Osnabrück in die Lohstraße 21 zog und schließlich am 15.8.1932 in die Herrenteichstr. 13/14. Als Invalide wurde Heinrich Funke am 27.04.1935 in die Provinzial-Heil-und Pflegeanstalt Osnabrück aufgenommen. Die Deportation nach Eichberg folgte am 22.04.1941, von dort wurde er Anfang Juni 1941 nach Hadamar gebracht und ermordet.