Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Identität wieder geben.


Jakob Beckers, 1864 geboren, war in den Adressbüchern der Stadt bis 1927 an der Magdalenenstraße 24 gemeldet. Anschließend ist sein Wohnort laut Adressbüchern das Altenpflegeheim Paulusstift an der Magdalenenstr. 49 (Eintrag im Hausmeldebogen nur vom 16.03.1936 bis 25.04.1936). Vor seiner Einlieferung in die Provinzial-Heil-und Pflegeanstalt Osnabrück am 10.07.1936 war er noch etwa zweieinhalb Monate in Bramsche an der Hasestraße 8 gemeldet. Die näheren Umstände seiner dortigen Unterbringung sind unbekannt. Im Aufnahmebuch der Heil- und Pflegeanstalt ist Osnabrück als Herkunftsort angegeben. Mit 77 Jahren wurde Jakob Beckers von dort am 22.04.1941 nach Eichberg verschleppt und anschließend in Hadamar in der Gaskammer am 09. oder 10.06.1941 ermordet.

externer LinkDie Opfer

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden mit dem Ziel der Vernichtung „lebensunwertes Leben“ mehr als 350.000 Menschen zwangssterilisiert. Bis zu 6000 Frauen und ungefähr 600 Männer starben an den Folgen der Eingriffe, mehr als 300.000 weitere starben in den „Euthanasie“-Programmen.

Hier finden sich einige der oft kurzen Lebens- und Leidensgeschichten von Opfern der Euthanasie. Es sind erschütternde Berichte, in mühevoller Kleinarbeit recherchiert von Journalisten, Historikern und zunehmend auch Angehörigen im Rahmen der Familienforschung.

Jede einzelne Geschichte ist es Wert, gelesen zu werden, denn hinter ihnen steckt das Schicksal von Menschen, die gequält und ermordet wurden. Die Geschichten geben stellvertretend auch den vielen anonymen Opfern ein Gesicht.

Karte

Denkmal

Stolpersteine

In's Gesicht sehen

Aufarbeitung

Unterstützer

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok