Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Identität wieder geben.


Johanna kam am 24. Mai 1875 in Hallein zur Welt, ihre Konfession war röm.-katholisch, sie war ledig und arbeitete als Magd.

Am 08.02.1937 wurde sie von der Salzburger Landesheil- und Pflegeanstalt in die Versorgungsanstalt Schloss Schernberg  bei Schwarzach überstellt. Im Eingangsbuch finden sich die Diagnosen Schizophrenie und Demenz, eine konkrete Adresse in Hallein wurde nicht angeführt. Belegt ist, dass sie am 21.04.1941 mit mehr als hundert weiteren Pfleglingen von Schernberg abtransportiert und anschließend in der Tötungsanstalt Schloß Hartheim ermordet wurde.

Quellen:

[1] http://stolpersteine-hallein.at/prahauser-johanna [Stand 05.10.2016]

[2] Liste der Stolpersteine in Hallein [Stand 05.10.2016]

externer LinkDie Opfer

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden mit dem Ziel der Vernichtung „lebensunwertes Leben“ mehr als 350.000 Menschen zwangssterilisiert. Bis zu 6000 Frauen und ungefähr 600 Männer starben an den Folgen der Eingriffe, mehr als 300.000 weitere starben in den „Euthanasie“-Programmen.

Hier finden sich einige der oft kurzen Lebens- und Leidensgeschichten von Opfern der Euthanasie. Es sind erschütternde Berichte, in mühevoller Kleinarbeit recherchiert von Journalisten, Historikern und zunehmend auch Angehörigen im Rahmen der Familienforschung.

Jede einzelne Geschichte ist es Wert, gelesen zu werden, denn hinter ihnen steckt das Schicksal von Menschen, die gequält und ermordet wurden. Die Geschichten geben stellvertretend auch den vielen anonymen Opfern ein Gesicht.

Karte

Denkmal

Stolpersteine

In's Gesicht sehen

Aufarbeitung

Unterstützer

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok