Auch auf der Patientenakte von Theodor Jenckel findet sich das typische Kreuz zur Kennzeichnung von Todesfällen. Er lebte in Lüneburg bis zur Aufnahme in die Anstalt Lüneburg im Jahr 1901.
Theodor Jenckel gehörte zu den Langzeitpatienten, die in der Psychiatrie im Nationalsozialismus zu den besonders bedrohten Patientengruppen gehörten, wie auch diejenigen, die als unheilbar galten.
Am 23. April 1941 wurde er zusammen mit etwa 120 anderen Patienten aus Lüneburg über Herborn in eine Tötungsstätte deportiert (vermutlich Hadamar oder Pirna-Sonnenstein).