Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Identität wieder geben.


Im Januar 1983 "fand" man im Keller des Konstanzer Krematoriums 192 Urnen (fast alle von Euthanasieopfern), für die im Juli 1984 auf dem Konstanzer Hauptfriedhof eine Gedenkstätte errichtet wurde. Die meisten Urnen, nämlich 141, stammen von Opfern, die in Schloß Hartheim bei Linz ermordet wurden; 46 Urnen kamen aus der Tötungsanstalt Grafeneck auf der Schwäbischen Alb.

 

 Stolperstein Bosch Benno   Benno Bosch
 Stolperstein Hahn Luzia   Luzia Hahn*
 Stolperstein Hoelzle Anton Hoelzle Anton Anton Hölzle
    Josefine Renker
    Adelheid Bloch
    Wilma Haisch
    Karl Huber
    Emma Wippler
    Ernst König
    Hedwig Liebermann
    Bertha Hilda Schroff
    Josef Geiger
    Hermann Keller
    Max Levi
    Eugen Bofinger
    Friedrich Leib

externer LinkStolpersteine

Gunter Demnig zitiert den Talmud:

'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Mit den Stolper-Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE... Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas. Viele von Ihnen erinnern inzwischen auch an Opfer der NS-Rassenhygiene.

Mittlerweile finden sich über 50.000 Steine (Stand: Januar 2015) nicht nur in Deutschland, sondern auch in 18 weiteren europäischen Ländern. Die Stolpersteine sind das größte dezentrale Mahnmal der Welt.

Projektwebseite: http://www.stolpersteine.eu

 

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