Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Identität wieder geben.


*16.12.1887 in Tornow (Kreis Landsberg/Warthe), +19.9.1954 in Bethel bei Bielefeld

Pastor Paul Gerhard BraunePfarrer und Leiter der Hoffnungstaler Anstalten in Lobetal (nordöstlich von Berlin)

Pastor Braune witterte bereits frühzeitig die teuflische Absicht hinter den ungewöhnlichen T4-Fragebögen. Er sammelte zahlreiche Beweise und stellte diese schließlich Mitte 1940 Reichsjustizminister Gürtner vor. Die von ihm verfasste Denkschrift, in der die „Euthanasie“ klar und deutlich angeprangert wird, gelangte sogar bis zu Hitler persönlich! Hitler ließ ihm ausrichten „die Maßnahmen könnten nicht aufgehoben werden, aber sie sollten <anständig> durchgeführt werden“.Den weiteren Verlauf der „Aktion T4“ konnte er also leider nicht aufhalten. Pastor Braune wurde von der Gestapo bedroht und stark unter Druck gesetzt und musste daraufhin eine Erklärung abgeben, nach der er „nicht mehr Schritte gegen Maßnahmen des Staates oder der Partei unternehmen werde“.

Quelle: Die Kreuzelschreiber, Bert Honolka, 1961

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