Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Identität wieder geben.


Eine neue Gedenkstätte für Euthanasie-Opfer der NS-Zeit ist am Mittwoch den 02.05.2018 in Hamburg-Langenhorn eingeweiht worden. Sie befindet sich vor der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt in Ochsenzoll, der heutigen Asklepios-Ochsenzoll GedenkstaetteKlinik Nord. Über 3.600 Patienten wurden damals von dort aus in Tötungs- und Verwahranstalten verlegt. Über 2.400 von ihnen fielen dem Euthanasie-Programm zum Opfer, weitere zwölf Kinder wurden bei medizinischen Versuchen ermordet.

Im Mittelpunkt der Feier stand das Gedenken an die jüdischen Opfer. Erinnerung sei nötig, um "das Unfassbare immer wieder aus dem Schatten des Schweigens zu holen", sagte Bischöfin Kirsten Fehrs. Allein bei dem ersten Euthanasie-Transport seien 136 Jüdinnen und Juden deportiert und noch am selben Tag in der Gaskammer von Brandenburg ermordet worden.

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