Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Idendität wieder geben.


 Philipp Bouhler  Dr. Victor Ratka  Dr. Ernst Baumhard
 Dr. Adolf Wahlmann  Hubert Gomerski  Pauline K
 Judith Th.  Dr. Hans Czermak  Dr. Ernst Klebelsberg
 Dr. Martha Fauser  Max Bräuner  Irmfried Eberl
 Heinrich Bunke  Viktor Brack  Prof. Dr. med. Karl Brandt
 Rudolf Lonauer  Georg Renno  Horst Schumann
 Kurt Borm  Klaus Endruweit  Curt Schmalenbach
 Ewald Worthmann  Dr. med. Leonardo Conti  

 

Eine Analyse der NS-“Euthanasie“-Verfahren ergibt folgendes Bild:

 

 Westdeutschland (BRD)

 Ostdeutschland (DDR)

 Ermittlungsverfahren  441  29
 Prozesse  32  25

 Todesstrafen

 5

 8

 Haftstrafen

 45

 32

 Freisprüche

 59

 12

 eingestellt

 3

 0

 Sonstiges
 (z.B. Angeklagter vorher 
 verstorben)

 3

 3

Quelle: https://sites.google.com/site/euthanasiestiftung [Stand 26.07.2015]

externer LinkDie Täter

Beim Nürnberger „Ärzte-Prozess“ wurden die Haupttäter der „Euthanasie“, derer man noch habhaft werden konnte, zum Tode verurteilt. Einige der Täter hatten sich der Verantwortung jedoch durch Selbstmord entzogen, andere waren untergetaucht.

Neben den Haupttätern gab es jedoch noch hunderte von Ärzten, Pflegern, Schwestern und weiteren Helfern, die aktiv an der „Euthanasie“ mitgeholfen haben. Diese wurden teilweise in der BRD und der DDR vor Gericht gestellt. Die juristische Aufarbeitung erfolgte in zahlreichen Verfahren. Einige der Täter (selbst der zum Tode verurteilten!) wurden später jedoch begnadigt und konnten dann ein „normales“ Leben führen. Viele Täter jedoch wurden gar nicht erst juristisch belangt, so z.B. die Ober-„Gutachter“ der Kinder-„Euthanasie“.

 

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Denkmal

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