Gedenken an die Opfer der NS - Euthanasie
'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist'

Wir wollen so vielen Opfern wie möglich ihre Identität wieder geben.


Autor: Hubert Mitter; (ISBN 978-3-200-06377-8)

linzen = einen Patienten zur „Desinfektion“ nach Linz verlegen Interner Code des Anstaltspersonals und eingeweihter Personen der Heil- und Pflegeanstalten in der Ostmark (= Österreich) für die Vergasung von Patienten in Schloss Hartheim bei Linz

 

Der Roman handelt von der jungen Salzburgerin Rosa Lieb, die unschuldig in die Mühlen des NS-Euthanasieprogrammes gerät. Diese berührende Geschichte zeigt ganz aktuell, wie gefährlich es ist, wenn der Staat einen zu großen Zugriff auf unser persönliches Leben erhält.

Rosa Lieb war ein guter Mensch. Sie hatte nur einen großen Fehler: Rosa war Epileptikerin. Vor gar nicht langer Zeit kam das einem Todesurteil gleich.

Beinahe 200.000 schutzbedürftige kranke und behinderte Menschen wurden im Rahmen des Projekts „Vorverlegung des Todeszeitpunkts“, das wir fälschlicherweise als „Euthanasie“ bezeichnen, in den Jahren 1939 bis 1945 während der Zeit des Nationalsozialismus systematisch und grausam ermordet.

Die Täter sind mehrheitlich für Ihre Verbrechen nie bestraft worden, die Opfer wurden schlicht und einfach vergessen.

Die Geschichte von Rosa Lieb soll uns aufrütteln und betroffen machen: ganz unbemerkt beginnt sich gerade eine solche Unmenschlichkeit wieder einzunisten in unseren Köpfen und Herzen.Mitter Hubert


Die Romanheldin Rosa Lieb ist nicht beliebig erfunden, sie verfügt über ein reales Vorbild. „Nur wenn du den Weg in meinen Mokassins ein Stück weit gegangen bist, weißt du, wer ich bin, was ich fühle und wovon ich träume“, sagt ein altes indianisches Sprichwort.

Das historisch verbürgte Vorbild für unsere Romanheldin Rosa Lieb unterscheidet sich nur in wenigen Details. Sie hieß Rosa Leeb.


Der Autor:

Hubert Mitter, geboren am 6. Mai 1960 in Salzburg, arbeitet an der Pädagogischen Hochschule Salzburg - Stefan Zweig am Institut für Gesellschaftliches Lernen und Politische Bildung. Er ist auch Mitarbeiter im Bundeszentrum für Geschlechterpädagogik und -forschung. Zuletzt veröffentlichte er die Dokumentation „Ein Teufel als Bischof – Maximilian Gandolf Graf zu Kuenburg und die großen Bettlerbubenpogrome von 1677 – 1679 in Salzburg“. Hubert Mitter lebt mit  seiner Frau in Salzburg und in Baden bei Wien.


Bitte das Buch möglichst direkt bei Prof. Hubert Mitter per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zum Sonderpreis von 15 Euro bestellen, dann ist der Erlös für den guten Zweck (bedürftige und kranke Kinder in Palästina) am höchsten!

Danke für die Unterstützung!

 

Leseprobe: linzen - Begegnungen auf meinem Weg ins Gas

 

Quelle:

[1] Hubert Mitter, Zusendung des Auszugs aus seinem Buch "linzen - Begegnungen auf meinem Weg ins Gas" (ISBN 978-3-200-06377-8) [13.06.2019]

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